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CDU-Vorsitz
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim St√∂√?er
Datum Freitag, 07. Dezember 2018
Zeit 19:04:59 Uhr
Beitrag  Immer mehr Patriarchat: Annegret Kramp-Karrenbauer hatte gleich zwei (die Randfiguren lassen wir mal beiseite) m√§nnliche Gegenkandidaten. Zwei! Doppelt so viele wie sie. Schon wieder also nicht die von ihr geforderte Frauenquote erf√ľllt.

Achim
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Re: Männer sind Abfall
Antwort auf "Männer sind Abfall" in Thread "Männer sind Abfall"
Autor Achim St√∂√?er
Datum Samstag, 18. August 2018
Zeit 23:22:51 Uhr
Beitrag  Unter eben diesem Hashtag wirbt eine "Kulumnistin" des feministischen "Missy Magazin" f√ľr ihr misandrisches "Gedicht" (in Anf√ľhrungszeichen, da ihre dichterischen F√§higkeiten analog zu ihren argumentativen nicht einmal Grundschulniveau erreichen):

Zitat: Sibel Schick hat Team Missy retweetet
#MenAreTrash
Sibel Schick hat hinzugef√ľgt,

Team Missy


@Missy_Magazine
Unsere Kolumnistin @sibelschick kann auch Lyrik. Deshalb ist ihre Kolumne dieses Mal ein Gedicht namens "M√§nner sind Arschl√∂cher": https://missy-magazine.de/blog/2018/08/07/maenner-sind-arschloecher/ ‚?¶
14:02 - 14. Aug. 2018 https://twitter.com/sibelschick/status/1029473384130928641?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed

Zitat: Männer sind Arschlöcher
Ein Gedicht.
07.08.18 > Sibel Schick

Der eine ist sch√∂n, der andere hei√?,
Auch der S√ľ√?este davon bei√?t.
Denn es ist ein strukturelles Problem,
Dass Männer Arschlöcher sind.
Ich kenne Männer, die sind voll okay,
Aber auch die können so nerven, ey.
Der eine l√ľgt, der andere ist laut,
Gibt nicht mal zu, wenn er Schei√?e baut.
Ich habe Kumpels, verliebt war ich auch mal.
Wenn du mich fragst, mach ich‚??s noch mal.
Auch der Netteste profitiert vom Arschlochsein,
Und setzt sich nicht gegen das Patriarchat ein.
S√ľ√?e nette M√§nner, die mir zuh√∂ren,
Nicken brav zu und sagen: ‚??Ich w√ľrd gern lernen.‚??
Mach doch weiter, es dauert nicht lange,
Bis er sagt: ‚??Du gibst zu viel Kante.‚??
F√ľhlt sich ein Mann von dir bedroht,
Spricht er dir die Erfahrung ab.
Wer von meiner Existenz beleidigt wird,
Dem klatsch ich gern eine rein.
Einzelne Männer sind schon ganz okay,
In Gruppen wird‚??s schwierig.
Denn es hat System und Struktur,
Dass Männer Arschlöcher sind.
Du sagst: ‚??Nicht alle M√§nner sind gleich.‚??
Ich sage: ‚??Ist das nicht irrelevant vielleicht?‚??
Denn es ist ein strukturelles Problem,
Und ja, es ist kein individuelles Problem,
Und nein, es geht nicht um Ausnahmen,
Denn es ist ein weltweites Phänomen,
Dass Männer Arschlöcher sind.https://missy-magazine.de/blog/2018/08/07/maenner-sind-arschloecher/

Mit anderen Worten: typischer feministischer Sexismus einschlie√?lich Gewaltphantasien ("dem klatsch ich gern eine rein").

Fakt ist: die meisten Menschen sind Arschlöcher (unabhängig vom Geschlecht), jedoch nicht alle und auch nicht alle eines bestimmten Geschlechts. Aber alle Sexisten und damit alle Feministen sind Arschlöcher.

Achim
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Männer sind Abfall
Autor Claude
Datum Freitag, 17. August 2018
Zeit 23:49:11 Uhr
Beitrag  Mal wieder so ein Hash-Tag.
#MenAreTrash

Auf Twitter sehe ich diverse Tweets, welche den Hash-Tag kritisieren.
English: https://twitter.com/hashtag/menaretrash?lang=en
Deutsch: https://twitter.com/hashtag/menaretrash?lang=de

Aber es gibt wohl auch einige, die ihn verteidigen. Zum Beispiel Andrea Fopp in dieser "Analyse": https://tageswoche.ch/gesellschaft/menaretrash-maenner-wollen-einfach-nicht-ueber-gewalt-gegen-frauen-reden/

Zitat: Der Hashtag ¬ęMenAreTrash¬Ľ soll auf Gewalt von M√§nnern gegen Frauen hinweisen. Stattdessen wird er genutzt, um Feministinnen zu beschimpfen. Das zeigt exemplarisch: Egal, was Frauen tun, am Schluss redet jeder dar√ľber, was frau sich eigentlich erlauben darf und niemand √ľber ihre Botschaft.

Man muss eigentlich annehmen das sei Satire.

Ich hab jetzt extra noch im Dictionary nachgeschaut. Nein, Trash hat nicht noch irgend eine andere Bedeutung.

Zitat: [Frauen] werden beleidigt und auf ihre Fickbarkeit reduziert. Beispielsweise, indem sie als ¬ęunterv√∂gelte Fotzen¬Ľ oder ¬ęfett¬Ľ beschimpft werden.

Dergleichen konnte ich auf Twitter kaum finden. In ihrer Analyse finde ich nur ein Beispiel.
Ich sah nur einen Tweet in diese Richtung:

"All die Frauen, die #MenAreTrash benutzen, haben einfach schon zu lange keinen Mann mehr im Bett gehabt. ū???"
Er stammt von einer Frau aus Bern.

Ich halte solche Kommentare auch f√ľr unn√∂tig. Hasskommentare sind eigentlich nur nervig. Manche schreiben sogar alle M√§nner seien M√ľll. Was ist nur los mit solchen Leuten?

Zitat: Frauen protestieren mit #MenAreTrash gegen Männer, die Frauen schlagen, vergewaltigen, töten.

Dann könnte man #DontHitWomen oder so was verwenden.
Oder besser: Ein Hash-Tag, der nicht sexistisch ist, wie #StopTheViolence oder #AgainstViolence.
Wobei Hash-Tags so viel ich weiss nur ein Thema nennen sollen, nicht die Position die man vertritt.

Dann schenkt sie Farid Bang und Kollegah etwas Aufmerksamkeit. Die beiden sind ja bekanntermassen die Vertreter aller Männer.

Zitat: Auch hier redet die Twitter-Welt lieber √ľber die Frage: ¬ęDarf man M√§nner M√ľll nennen?¬Ľ

Ach. Das hätte ja niemand erwartet.

Zitat: Und niemand √ľber die Frage: ¬ęGibt es hierzulande systematische Gewalt von M√§nnern gegen Frauen?¬Ľ

Und es stellt sich die Frage wieso sich kaum jemand die Frage stellt was mit der Gewalt gegen Männer ist.
Es gibt viele Studien, die Zeigen, dass Männer öfter Opfer von Gewalt sind.
Lauf der folgenden Studie hat fast jeder f√ľnfte Mann Online-Mobbing aufgrund seiner politischen Einstellung erlebt. Bei Frauen ist es nur jede zehnte. Aber manche ignorieren gerne diesen Teil und konzentrieren sich nur auf das andere Ergebnis, welches ich hier nicht vorenthalte.
http://www.pewinternet.org/2017/07/11/online-harassment-2017/
"Similarly, women are about twice as likely as men to say they have been targeted as a result of their gender (11% vs. 5%). Men, however, are around twice as likely as women to say they have experienced harassment online as a result of their political views (19% vs. 10%)."

Zitat: Und vor allem: Was kann man dagegen tun?

Ja also. Dann verwendet #HowToStopTheViolence

Zitat: Frauen werden st√§ndig verpr√ľgelt, vergewaltigt, get√∂tet. Von M√§nnern.

Männer sind vielleicht häufiger die Täter. Andererseits werden Frauen weniger hart bestraft.
Aber Männer gehören auch zu den Opfern.

Zitat: Nicht alle M√§nner sind Pr√ľgler und Vergewaltiger, aber manche sind es. Und zu viele schauen weg. Das ist ein Fakt.

Und manche Frauen auch.

Frauen sind auch M√ľll. Hier der Beweis (News von gestern):
https://www.radioduisburg.de/duisburg/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2018/08/16/article/-d17d964c21.html
Aber vielleicht liegt es gar nicht an den Chromosomen?

Zitat: Bei jedem zweiten T√∂tungsdelikt in der Schweiz kennen sich T√§ter und Opfer, 34 Prozent finden in der eigenen Familie statt, wie die Zahlen des Bundesamts f√ľr Statistik zeigen.

Diese Statistik nennt viele Interessante zahlen. Tatsächlich werden Frauen "deutlich häufiger Opfer von Tötungsdelikten in Partnerschaften als Männer." Und die "meisten Tötungsdelikte wurden von Männern begangen"

Was sie aber aus dieser Statistik nicht zitiert:
"Gesamthaft betrachtet ist die Mehrheit der polizeilich registrierten Opfer und Tatverdächtigen männlichen Geschlechts"
"Im ausserh√§uslichen Bereich sind √ľber 80% der Opfer und √ľber 90% der Tatverd√§chtigen m√§nnlich"
"Der grösste Anteil tatverdächtiger Männer aus der nichtständigen Bevölkerung ist in den Altersgruppen zwischen 25 und 39 Jahren zu finden"
"Innerfamiliäre Tötungsdelikte fordern gleich viele männliche wie weibliche Opfer."
"Wie¬†aus Grafik¬†G19 ersichtlich ist, finden sich mehr weibliche Personen unter den Opfern der eigenen Eltern (55%, N‚??=‚??39) oder der eigenen Kinder, w√§hrend bei den T√∂tungsdelikten innerhalb anderer famili√§rer Beziehungen die m√§nnlichen Opfer √ľberwiegen"
"F√ľr den Untersuchungszeitraum 2009‚??2016 liegt die durchschnittliche Anzahl m√§nnlicher Opfer bei 47, weibliche Opfer von T√∂tungsdelikten wurden durchschnittlich zehnmal pro Jahr gez√§hlt"

Zitat: Diese Gewalt hat System: Sie ist möglich, weil wir in einer Gesellschaft leben, in der Männer immer noch mehr wert sind als Frauen.

Ich weiss nicht wie sie jetzt darauf kommt oder wie sie dies begr√ľnden will.

Zitat: Daraufhin wollte die S√ľdafrikanerin Rufaro Samanga mit dem Hashtag ¬ęMenAreTrash¬Ľ hinweisen. Es ist ihr nicht gelungen.

Allerdings. Ich verstehe auch mit dieser Analyse nicht wie das hätte funktionieren sollen.

Es gäbe sicher diverse interessante Aspekte, die man diskutieren könnte. Laut Statistik sind es eher "Männer aus der nichtständigen Bevölkerung", die morden. Aber mehr Frauen leiden in der Schweiz an Armut:
https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/soziale-situation-wohlbefinden-und-armut/armut-und-materielle-entbehrungen/armut.html
M√ľssten dann Frauen nicht eher morden? Oder machen die stattdessen etwas anderes? Oder bezahlen sie einen Mann um dies zu erledigen? Kommt dann der m√§nnliche Auftragsm√∂rder in die Statistik oder die Auftragsgeberin? So klar ist das nicht.
Und wie kann man denn nun diese Gewalt bekämpfen? Indem man Männer als Abfall beschimpft?

Die gleiche Autorin schrieb k√ľrzlich:

https://tageswoche.ch/politik/darf-man-fluechtlinge-ertrinken-lassen-herr-eymann/
Zitat: Darf man Fl√ľchtlinge ertrinken lassen, Herr Eymann?
Diese Frage sollte man nicht stellen d√ľrfen.

Das darf man nicht. Aber "M√§nner sind Abfall" ist erlaubt? Sind nicht die meisten Fl√ľchtlinge M√§nner und somit Abfall?
Gerade die Rassisten lieben solche absurden und widerspr√ľchlichen Vorgehensweisen.
Dazu gehören auch Kollegah und Farid Bang, welche mit solchen Texten auftreten:
"Diese Syrer vergewaltigen dein Mädel, Bitch
Sie sagt, ‚??Lass mich in Ruhe!‚??, doch er versteht sie nicht"

Was soll dann solche Leute noch abhalten Hash-Tags wie #AusländerSindAbfall zu verwenden?

"Men are trash" ist Hassrede. Wer dies selbst nach einer Analyse nicht sieht, verhält sich äusserst trashy.

Claude
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Gefährlich bei Hitze: Krawattenpflicht
Antwort auf "Krawattenpflicht" in Thread ""Gleich"stellungsbeauftragte"
Autor Angry Bird
Datum Donnerstag, 02. August 2018
Zeit 16:04:23 Uhr
Beitrag  https://www.wetter.de/cms/darum-stoert-uns-hitze-im-urlaub-nicht-zu-hause-aber-schon-4198581.html

Zitat: Im Arbeitsalltag in Deutschland ist in vielen Bereichen dagegen der Casual Look ein No-Go, besonders f√ľr viele M√§nner sind Anzug, Hemd und Krawatte Pflicht. Mit jeder Schicht kann der K√∂rper aber schlechter W√§rme abgeben.


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Alles Genetik
Antwort auf "Benevolenter Sexismus" in Thread "Benevolenter Sexismus"
Autor Fred Feuerstein
Datum Mittwoch, 25. Juli 2018
Zeit 13:16:40 Uhr
Beitrag  Hier ist ein weiterer Artikel zu dem Thema:
[url] https://www.independent.co.uk/life-style/sexist-men-sex-women-attracted-relationship-benevolent-sexism-a8429061.html [/url]

Die Studie auf die sich der Artikel bezieht findet sich hier:
[url] http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167218781000[/url]

Den Frauen scheint benevolenter Sexismus zu zeigen das der Mann bereit ist etwas in eine Beziehung zu ihnen zu investieren. Wenn man das weiterdenkt w√ľrde ein solcher Mann die Frau nicht sofort nach einem One-Night-Stand verlassen. Somit w√§re er nach einer eventuell eintretenden Schwangerschaft da um die Frau und das Kind zu besch√ľtzen. Folglich hatte das Kind zu Zeiten des Neandertalers h√∂here √?berlebenschancen. Es erkl√§rt sich also alles durch Darwin und die nat√ľrliche Auslese. Man kann nun schwerlich jemandem vorwerfen, dass sie oder er durch Gene verursachte Verhaltensweisen zeigt.
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Re: Benevolenter Sexismus
Antwort auf "Benevolenter Sexismus" in Thread "Benevolenter Sexismus"
Autor Claude
Datum Freitag, 13. Juli 2018
Zeit 13:44:41 Uhr
Beitrag  Es ist ein Interview und da werden nicht Quellen angegeben. Es ist auch von 2015 und es gibt unterdessen sicher weitere Studien.

Die darauf folgende verwundert mich auch:

Zitat: Ja. Dennoch zeigt die Forschung, dass Männer viel seltener Nachteile durch sexistische Zuschreibungen haben als Frauen, da die Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft zugunsten der Männer ausfallen.

Welche Forschung soll das sein? Und wieso soll die Häufigkeit so wichtig sein. Geringere Lebenserwartung betrifft einen ja nur einmal, wenn man stirbt. Zwangsdienst aber oft mehrere Jahre.

Claude
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Benevolenter Sexismus
Autor John Doe
Datum Freitag, 13. Juli 2018
Zeit 13:30:46 Uhr
Beitrag 
Zitat: Manche Frauen scheinen Sexismus nicht grundsätzlich als negativ zu empfinden.
Sie scheinen es zu mögen, wenn ihnen zum Beispiel hinterhergepfiffen wird.

Ja, das stimmt. Eine Studie kommt zu dem erschreckenden Ergebnis,
dass viele Frauen einen benevolenten Sexisten gegen√ľber einem Nichtsexisten bevorzugen.
Das hei√?t, dass viele Frauen den Sexismus durchaus mittragen.
Sie fordern das Verhalten der Männer sogar ein.

Um was f√ľr eine Studie es sich dabei handeln soll wird nat√ľrlich mit keinem Wort erw√§hnt.

[url] http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Sexismus-ist-oft-nett-verpackt [/url]
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Harmlose Terroristinnen
Autor Achim St√∂√?er
Datum Freitag, 25. Mai 2018
Zeit 19:08:39 Uhr
Beitrag  In der Regel werden Frauen (wenn √ľberhaupt) geringer bestraft als M√§nner, die das gleiche tun.

Ob Homosexualit√§t vom Alten Testament bis heute, Todesstrafe f√ľr M√∂rder, Sex von Lehrern mit Sch√ľlern, Exhibitionismus, x-beliebige andere Straftaten: die T√§terinnen kommen besser weg als die m√§nnlichen T√§ter.

Aktuell:

Zitat: Frauen, die sich dem "Islamischen Staat" angeschlossen haben, sind nicht automatisch Terroristinnen. [...] Mit der jetzigen Entscheidung wird die Strafverfolgung von Frauen, die sich dem IS angeschlossen haben, erheblich erschwert. http://www.tagesschau.de/inland/bgh-zu-is-101.html

Der Freispruch Beate Zschäpes ist wohl nur noch eine Frage der Zeit ...

Achim

PS:
Zitat: § 129a
Bildung terroristischer Vereinigungen
(1) Wer eine Vereinigung (¬ß 129 Absatz 2) gr√ľndet, deren Zwecke oder deren T√§tigkeit darauf gerichtet sind,

1.
Mord (§ 211) oder Totschlag (§ 212) oder Völkermord (§ 6 des Völkerstrafgesetzbuches) oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit (§ 7 des Völkerstrafgesetzbuches) oder Kriegsverbrechen (§§ 8, 9, 10, 11 oder § 12 des Völkerstrafgesetzbuches) oder

2.
Straftaten gegen die persönliche Freiheit in den Fällen des § 239a oder des § 239b
zu begehen, oder wer sich an einer solchen Vereinigung als Mitglied beteiligt, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Vereinigung gr√ľndet, deren Zwecke oder deren T√§tigkeit darauf gerichtet sind,

1.
einem anderen Menschen schwere k√∂rperliche oder seelische Sch√§den, insbesondere der in ¬ß 226 bezeichneten Art, zuzuf√ľgen,

2.
Straftaten nach den §§ 303b, 305, 305a oder gemeingefährliche Straftaten in den Fällen der §§ 306 bis 306c oder 307 Abs. 1 bis 3, des § 308 Abs. 1 bis 4, des § 309 Abs. 1 bis 5, der §§ 313, 314 oder 315 Abs. 1, 3 oder 4, des § 316b Abs. 1 oder 3 oder des § 316c Abs. 1 bis 3 oder des § 317 Abs. 1,

3.
Straftaten gegen die Umwelt in den Fällen des § 330a Abs. 1 bis 3,

4.
Straftaten nach ¬ß 19 Abs. 1 bis 3, ¬ß 20 Abs. 1 oder 2, ¬ß 20a Abs. 1 bis 3, ¬ß 19 Abs. 2 Nr. 2 oder Abs. 3 Nr. 2, ¬ß 20 Abs. 1 oder 2 oder ¬ß 20a Abs. 1 bis 3, jeweils auch in Verbindung mit ¬ß 21, oder nach ¬ß 22a Abs. 1 bis 3 des Gesetzes √ľber die Kontrolle von Kriegswaffen oder

5.
Straftaten nach § 51 Abs. 1 bis 3 des Waffengesetzes
zu begehen, oder wer sich an einer solchen Vereinigung als Mitglied beteiligt, wenn eine der in den Nummern 1 bis 5 bezeichneten Taten bestimmt ist, die Bev√∂lkerung auf erhebliche Weise einzusch√ľchtern, eine Beh√∂rde oder eine internationale Organisation rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt zu n√∂tigen oder die politischen, verfassungsrechtlichen, wirtschaftlichen oder sozialen Grundstrukturen eines Staates oder einer internationalen Organisation zu beseitigen oder erheblich zu beeintr√§chtigen, und durch die Art ihrer Begehung oder ihre Auswirkungen einen Staat oder eine internationale Organisation erheblich sch√§digen kann.
(3) Sind die Zwecke oder die T√§tigkeit der Vereinigung darauf gerichtet, eine der in Absatz 1 und 2 bezeichneten Straftaten anzudrohen, ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu f√ľnf Jahren zu erkennen.
(4) Geh√∂rt der T√§ter zu den R√§delsf√ľhrern oder Hinterm√§nnern, so ist in den F√§llen der Abs√§tze 1 und 2 auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren, in den F√§llen des Absatzes 3 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
(5) 1Wer eine in Absatz 1, 2 oder Absatz 3 bezeichnete Vereinigung unterst√ľtzt, wird in den F√§llen der Abs√§tze 1 und 2 mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in den F√§llen des Absatzes 3 mit Freiheitsstrafe bis zu f√ľnf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 2Wer f√ľr eine in Absatz 1 oder Absatz 2 bezeichnete Vereinigung um Mitglieder oder Unterst√ľtzer wirbt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu f√ľnf Jahren bestraft.
(6) Das Gericht kann bei Beteiligten, deren Schuld gering und deren Mitwirkung von untergeordneter Bedeutung ist, in den Fällen der Absätze 1, 2, 3 und 5 die Strafe nach seinem Ermessen (§ 49 Abs. 2) mildern.
(7) § 129 Absatz 7 gilt entsprechend.
(8) Neben einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten kann das Gericht die F√§higkeit, √∂ffentliche √?mter zu bekleiden, und die F√§higkeit, Rechte aus √∂ffentlichen Wahlen zu erlangen, aberkennen (¬ß 45 Abs. 2).
(9) In den F√§llen der Abs√§tze 1, 2, 4 und 5 kann das Gericht F√ľhrungsaufsicht anordnen (¬ß 68 Abs. 1). https://dejure.org/gesetze/StGB/129a.html
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Patriarchat: SPD-Vorsitzende
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim St√∂√?er
Datum Sonntag, 22. April 2018
Zeit 19:13:56 Uhr
Beitrag  Wer gestern vorhergesagt h√§tte, dass SPD-Vorsitzender eine Frau wird, w√§re auf der sicheren Seite gewesen.

Zur Wahl standen, wie so oft in einer patriarchalischen Gesellschaft, ausschlie√?lich Frauen.



Achim
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"Die" Kunden? Ich fordere einen geschlechtsneutralen Artikel!
Autor Achim St√∂√?er
Datum Freitag, 16. Mšrz 2018
Zeit 17:37:27 Uhr
Beitrag  Nat√ľrlich ist ‚??die‚?? als Pluralartikel geschlechtsneutral, auch wenn es buchstabengleich ist mit dem weiblichen Singular-Artikel. Genauso ist ‚??Kunde‚?? im entsprechenden Kontext geschlechtsneutral, auch wenn es buchstabengleich ist mit dem m√§nnlichen (der ggf. durch Kontext oder Adjektiv gekennzeichnet werden muss, wenn es denn ein spezifisch m√§nnlicher ist, so wie ein weiblicher Kunde durch Kontext, Adjektiv oder Movierung zu ‚??Kundin‚?? gekennzeichnet werden kann). Eben ein generisches Maskulinum (das nur mit dem grammatischen, nicht mit dem biologischen Geschlecht zu tun hat). Und analog zu einem generischen Femininum (Katzen k√∂nnen weibliche Katzen oder Kater sein, M√§use M√§useriche, Hexen Hexer ‚?? ja, auch M√§nner waren Opfer der christlichen Hexenverfolgung, auch wenn Femisexisten das permanent leugnen oder zumindest unterschlagen ‚??, Wachen m√§nnlich usw. usw.). ‚??Enten f√ľttern verboten‚??? Ha! Was ist mit den Erpeln?



Zu fordern, dass Kunden (entgegen dem Gleichheitsgrundsatz) *nicht* mit dem gleichen, sondern einem geschlechtsspezifischen Wort angesprochen werden, ist ebenso dumm, wie zu fordern, nicht mehr ‚??die‚?? Kunden zu sagen, weil der ‚??weibliche‚?? Artikel nichtweibliche Personen (Person ist √ľbrigens ein generisches Femininum, ‚??die‚?? Person ‚?? aber gelegentlich sucht die Polizei eben eine ‚??m√§nnliche Person‚??) ausgrenzen w√ľrde.



So schwer ist das nicht zu begreifen, wenn man es denn begreifen will. Aber was interessieren Gendergrammatikfanatiker schon Fakten. Selbst in Zeitungsartikeln zum aktuellen Urteil werden die alternativen Fakten (dass ‚??Kunde‚?? nur ‚?? biologisch ‚?? m√§nnliche Kunden bezeichnen w√ľrde) kolportiert.



Und regelm√§√?ig wird der Unsinn seit Jahren verst√§rkt, wenn statt (geschlechtsneutral) von Ministern, Sch√ľlern usw. von ‚??Ministerinnen und Ministern‚?? etc. die Rede ist (wo ‚??Minister‚?? eben durch den Kontext ‚??Ministerinnen und ‚?¶‚?? ausschlie√?lich m√§nnliche Minister bezeichnet). Nur bei M√∂rdern, Terroristen und Vergewaltigern wird gern darauf verzichtet ‚?¶


Achim
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Vergewaltigerin nicht bestraft
Autor Claude
Datum Mittwoch, 08. November 2017
Zeit 15:31:17 Uhr
Beitrag 
Zitat: Lenhardt was fired from the center in July but has not been charged with a crime.
http://nypost.com/2017/11/03/social-worker-accused-of-keeping-mental-patient-as-sex-slave/

Dass Frauen nicht oder weniger bestraft werden ist nichts neues:
http://antisexismus.de/moerderinnen

Claude
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Männergrippe: Warum Männer (tatsächlich) unter vielen Krankheiten stärker leiden
Autor Achim St√∂√?er
Datum Donnerstag, 15. Dezember 2016
Zeit 19:25:25 Uhr
Beitrag  M√§nnergrippe: Warum M√§nner (tats√§chlich) unter vielen Krankheiten st√§rker leiden als Frauen

Misandrische Witze √ľber "M√§nnergrippe", die angeblich wegen "nichts" jammernden M√§nner im Gegensatz zu den heroisch Krankheiten erduldenden Frauen gibt es ja zuhauf.

Fakt ist, dass aus biologischen Gr√ľnden zahlreiche Erkrankungen (z.B. Schnupfen, Grippe, HIV, Hepatitis, Ebola, Tuberkulose, Humanes Papillom Virus, Eppstein-Barr-Virus) bei M√§nnern deutlich schwerer respektive h√§ufiger t√∂dlich verlaufen.

Gr√ľnde daf√ľr scheinen zum einen √?strogene[1] zu sein, die die Erreger beintr√§chtigen, zum anderen die Tatsache, dass Frauen bessere √?bertr√§ger[2] sind, so dass es sich f√ľr die Erreger lohnt, weibliche Wirte zu schonen und so l√§nger am Leben zu lassen.

Achim

[1] "Gibt es den Männerschnupfen doch?" http://www.spektrum.de/news/gibt-es-den-maennerschnupfen-doch/1393911

[2] "Warum einige Infekte bei Männern schlimmer sind" http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20952-2016-12-14.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29
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Wie viel kostet Hausarbeit?
Autor Claude
Datum Mittwoch, 24. August 2016
Zeit 16:43:12 Uhr
Beitrag  Dieser Mann hat ausgerechnet, wie viel 1 Jahr seiner Frau zu Hause tats√§chlich kostet.

Was das ganze jetzt genau aussagen soll weiss ich nicht. Irgendwie, dass er sich seine Frau nicht leisten kann. Aber dann m√ľsste sie ja arbeiten gehen, damit Genug Geld da ist um sie zu bezahlen. Das ergibt keinen Sinn.

Und kann sie sich ihn leisten? Das wird auch nicht geklärt.

Ausserdem stellt es ihre Beziehung so dar, als ob es nur um Geld ginge und dass eine Frau Geld kostet (was gemäss Bibel so ist, aber da haben Männer doppelt so viel wert).

http://likemag.com/de/dieser-mann-hat-ausgerechnet-wie-viel-1-jahr-seiner-frau-zu-hause-tatsaechlich-kostet/126689

Zitat: Steven beginnt also zu schätzen, was die Arbeit seiner Frau ungefähr in Geld wert ist:

33'556 Euro...

kostet eine Vollzeit-Nanny umgerechnet im Jahr.

4'757 Euro...

kostet eine professionelle Reinigungskraft.

12'373 Euro...

kostet ein pers√∂nlicher Eink√§ufer, im Schnitt verbringen Frauen oder M√ľtter rund vier Stunden pro Woche mit Einkaufen f√ľr die Familie.

11'419 Euro...

w√ľrde ein Koch kosten, der jeden Tag eine warme Mahlzeit auf den Tisch zaubert.

3'567 Euro...

kostet eine Finanzplanerin (Berechnung des Budgets, Rechnungen bezahlten etc.).

823 Euro...

w√ľrde es kosten, wenn ich meine Frau bezahlen m√ľsste, wenn sie mich zu gelegentlichen Business-Essen begleitet.

1'187 Euro...

w√ľrde f√ľr die W√§sche draufgehen.

Zitat: acht ein jährliches Total von 62'017 Euro - ohne krankmelden oder bezahlten Urlaub.

Zitat: Tats√§chlich deckt mein Einkommen bei Weitem nicht, was sie f√ľr diese Familie leistet. Ich kann mir meine Frau gar nicht leisten.

Die Wahrheit ist, dass ich mich f√ľr jedes Mal sch√§me, wenn sie sich durch mich schuldig gef√ľhlt hat, weil sie etwas f√ľr sich selbst gekauft hat. Dass sie das Gef√ľhl hat, sie hat nicht das selbe Recht auf unser Einkommen, wie ich.

Auf diese komische Art will ich sagen wie sehr ich es wertsch√§tze, was meine Frau alles f√ľr uns macht. Sie ist die Mutter meines Kindes und steht immer hinter mir.

Die Geschlechter spielen nicht wirklich eine Rolle, aber sie sind halt in der traditionellen Rollenverteilung organisiert.

Er w√ľrde also Nanny, Eink√§ufer, Koch, Finanzplanerin etc anstellen. (Wobei es wohl auch eine K√∂chin oder ein Finanzplaner sein k√∂nnte)
Aber wenn diese zu 100% arbeiten (also noch andere Kunden haben) dann w√ľrden die wohl auch einen Teil an einen Lebenspartner abgeben. Also m√ľsste man jeweils nur die h√§lfte berechnen. Denn sonst finanziert man ja eben nicht nur diese Arbeit sondern auch die ganzen Familien dieser hypotetischen Ersatzangestellten.

Dann sind das noch 31'008.50 ‚?¨ pro Jahr. Wenn er selbst 62'000 ‚?¨ verdient m√ľsste er einfach die h√§lfte abgeben und gut ist.

(ich weiss jetzt nicht wie viel 62 Tausend ‚?¨ in EU L√§ndern sind. In der Schweiz w√§re 80 bis 100 Tausend CHF brutto normal, aber wir m√ľssen noch j√§hrlich Steuern zahlen. bei Ehepaaren ist das auch nur eine Deklaration.)

Mit Grundeinkommen wärs nochmals anders, denn dann ist der Lohn ja nicht zur Existenzsicherung da.

Aber wir haben kein Grundeinkommen ein 100% Pensum ist daf√ľr gedacht, dass eine Person f√ľr eine ganze Familie (Partner und ein bis drei Kinder) Geld verdient. Dann ist es doch nur logisch, dass entweder jemand 100% oder beide 50% arbeiten. Und im ersteren Fall wird das Geld einfach aufgeteilt. Eigentlich eine relativ einfache L√∂sung.

Wer single ist, muss ja auch noch irgendwie den Haushalt machen. Eine Lösung ist es nur 50% zu arbeiten.

Schwierig ist es halt, wenn beide zusammen nicht 100% Arbeit finden oder das Geld nicht reicht (working poor). Aber da m√ľsste eigentlich der Staat schauen, dass sowas gar nicht passiert.

Dazu kommt, dass die Arbeit bei uns oft weniger schwer ist als fr√ľher und deswegen das System sowieso nicht mehr funktioniert. Ich sitz nur am Computer und w√ľrde nicht auf einer Baustelle arbeiten m√ľssen. Aber die bekommen weniger.

Claude
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Die Patriarchinnen May und Merkel
Antwort auf "Englisches Patriarchat: Theresa May, Andrea Leadsom, Nicola Sturgeon" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim St√∂√?er
Datum Samstag, 23. Juli 2016
Zeit 13:34:07 Uhr
Beitrag  PS: Vor drei Tagen haben sich die beiden Patriarchinnen May und Merkel getroffen.

"Brexit: Zwei Frauen, die einfach den Job machen" [1]
"Zwei mächtige Pastorentöchter" [2]
"Herrschen Frauen anders? 'Merkel kann auch Angst und Schrecken verbreiten'" [3]
usw.

Achim

PS: "Frauen haben momentan in der Gesellschaft einen besseren Ruf als Männer." [3]
"Zwei Frauen vor der blauen Leinwand im ersten Stock des Bundeskanzleramts. [...] Verschwesterung. [...] Jetzt geht es nicht um Testosteron-Politik." [1]

[1] http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/brexit-theresa-may-angela-merkel
[2] http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/zwei-maechtige-pastorentoechter--125084366.html
[3] http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_78441002/herrschen-frauen-anders-merkel-kann-auch-angst-und-schrecken-verbreiten-.html
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Englisches Patriarchat: Theresa May, Andrea Leadsom, Nicola Sturgeon
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim St√∂√?er
Datum Samstag, 16. Juli 2016
Zeit 12:21:53 Uhr
Beitrag  Weiterer Triumph des Patriarchats: Britischer Premierminister nach Camerons R√ľcktritt wurde eine Frau, die Konservative Theresa May (davor sechs Jahre Innenministerin), aber nur deshalb, weil kein Mann, sondern eine Frau seit dem 7. Juli einziger Gegenkandidat war, die Konservative Andrea Leadsom (die sich am 11. Juli aufgrund ihrer Aussagen √ľber ihre M√ľtterlichkeit zur√ľckzog), sonst w√§re nat√ľrlich, wie im konservativen Patriarchat √ľblich, ein Mann Premier geworden. Nicht?

Und was war die ziemlich erste Amtshandung der Premierministerin?

Sie traf sich zur Brexit-gesprächen mit der schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon.

Wirklich frappierend, dieses Patriarchat.

Achim
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Shortsverbot: m√§nnliche Lokf√ľhrer tragen R√∂cke
Antwort auf "Krawattenpflicht" in Thread ""Gleich"stellungsbeauftragte"
Autor Angry Bird
Datum Mittwoch, 22. Juni 2016
Zeit 14:41:37 Uhr
Beitrag 
Zitat: Sweden male train drivers wear skirts after shorts row

8 June 2013


A dozen male train drivers in Sweden have circumvented a ban on shorts by wearing skirts to work in hot weather.
...
"To tell them to do something else would be discrimination."

Driver Martin Akersten told the BBC he and his colleagues came up with the idea to wear skirts after they were informed of the new company dress code in the winter.
...
The male drivers have chosen only to wear skirts on hot days, opting for trousers in cooler conditions.

"The passengers stare at us but so far no-one has said anything - well, not to me, anyway. And I don't mind as it's more about comfort," Mr Akersten adds.

http://www.bbc.com/news/world-europe-22828150
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Re: Besserbehandlung
Antwort auf "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"" in Thread "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus""
Autor gast
Datum Montag, 30. Mai 2016
Zeit 13:29:42 Uhr
Beitrag  >Femisexisten wollen eben nicht, wie gern kolportiert, eine Gleich-, sondern eine Besserbehandlung von Frauen.

Bei manchen habe ich eher den Eindruch, sie wollen die Besserbehandlung nur f√ľr solche Frauen, die exakt sind wie sie. Frauen, die ihnen nicht zustimmen, haben genauso die Klappe zu halten wie M√§nner.
Und Frauen, denen eine andere Kultur aufgezwungen wird, brauchen deren Meinung nach auch keine Rechte, weil das w√§re ‚??rassistisch‚??. (au√?er nat√ľrlich bei einer Sache)
(ich wei√? nicht, ob das dieselben Feministinnen sind, aber beides kommt vor)
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Re: Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"
Antwort auf "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"" in Thread "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus""
Autor Achim St√∂√?er
Datum Sonntag, 29. Mai 2016
Zeit 19:35:40 Uhr
Beitrag  Bei dieser Veranstaltung wurden doppelt so viele M√§nner wie Frauen beworfen:
Zitat: Mit einem Eklat ist im Ostteil Berlins eine Wahlkampfveranstaltung der CDU zu Ende gegangen. Bayerns Ministerpr√§sident und CSU-Chef Edmund Stoiber, die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und der Unionsfraktionschef im Bundestag, Friedrich Merz, wurden von Passanten mit Eiern, Batterien und gef√ľllten Plastikflaschen beworfen. http://www.n-tv.de/politik/Eier-auf-Stoiber-und-Merkel-article139733.html

Achim
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Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"
Autor Achim St√∂√?er
Datum Sonntag, 29. Mai 2016
Zeit 18:56:56 Uhr
Beitrag  Jedenfalls wenn es nach Femisexisten geht. Richtig sagen Oskar Huber, Wladek Flakin:
Zitat: War der Tortenwurf ‚??Gewalt gegen Frauen‚??, wie der Parteivorsitzende Bernd Riexinger meinte? Ja, die Torte traf eine Frau. Es war aber keine sexistische Torte: Sie traf eine Frau, die im Einklang mit der CSU f√ľr die Abschiebung von Frauen eintritt, die vor sexistischer Gewalt geflohen sind. Solche absurden Vorw√ľrfe erhob Riexinger nicht, als eine Torte Beatrix von Storch (ebenfalls eine Frau!) traf. Noch weniger wirft er seinem Parteifreund Ramelow ‚??Gewalt gegen Frauen‚?? vor, obwohl dieser dank seiner Abschiebepraxis Blut an den H√§nden hat! https://www.klassegegenklasse.org/tortenwurf-gegen-wagenknecht-sowas-kommt-von-sowas/

Prompt tobt der Femisexismus in den Kommentaren dazu:
Zitat: allsexismsucks[sic!]

Schön, dass zwei Typen [ja, auf das Geschlecht der Autoren obiger Aussage, noch dazu mit dem Wort "Typen", hinzuweisen, ist ja gaaar nicht sexistisch. AS] uns erklären, dass das sicher 100%ig gar nix mit Gewalt gegen Frauen zu tun hat. Beruhigend.
Es ist sicher totaler Zufall, dass ausgerechnet zwei Frauen ‚??getortet‚?? wurden. Bestimmt, weil es so wenige M√§nner in der Politik und in den Parteien gibt, da fehlen einfach geeignete m√§nnliche Ziele, klar. Dass es in diesem zweiten Fall auch noch eine PoC getroffen hat, der ein blonder Bubi die braune Torte ins Gesicht dr√ľckte ‚?? geschenkt. Sowas kommt halt von sowas.

Tja. Bl√∂d, dass nat√ľrlich auch (und h√§ufiger) m√§nnliche Politiker beworfen werden. So wurde etwa 2014 Reinhold Gall (SPD, damals Innenminister Baden-W√ľrttemberg) mit einer Torte beworfen. Bekannte F√§lle sind auch Exverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der 2012 getortet wurde, Christan Wulff (Exbundespr√§sident), Ziel einer Eierattacke, ebenso wie Exkanzler Helmut Kohl. Und es m√ľssen nicht immer unvegane "Lebensmittel" sein, so etwa wurde Exbundesau√?enminister Joschka Fischer Opfer eines Farbbeutelangriffs. Ich bin sicher, mit etwas Recherche und au√?erhalb Deutschlands lassen sich noch zahlreiche weitere Beispiele finden. So wurde dem russischen Oppositionspolitiker und Exregierungschef Michail Kasjanow, nachdem er vor einiger Zeit mit Eiern beworfen wurde, vor wenigen Wochen auch eine Torte ins Gesicht geschleudert. Mach nix, ist ja nur ein Mann.

Und jetzt, 2016, wo Frauen - Beatrix von Storch (AfD), Sahra Wagenknecht (Die Linke) - endlich gleichbehandelt und eben auch getortet werden, ist das ein "sexistischer Angriff auf Frauen". Denn "Sexismus" ist ja, wenn Frauen nicht noch mehr Privilegion gegen√ľber M√§nnern bekommen ... sch√∂nes Beispiel etwa der femisexistische Terminus "Mansplaining". Wenn jemand gef√§hrlichen M√ľll erz√§hlt, habe ich nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, ihn zu unterbrechen und das richtigzustellen. Au√?er nat√ľrlich, wenn es sich um eine Frau handelt: die muss das Privileg bekommen, weiter M√ľll absondern zu d√ľrfen ohne Punkt und Komma, denn wenn ich sie mit "zwei und zwei ist nicht f√ľnf, sondern vier" unterbreche, um zu verhindern, das sie stundenlang auf der f√ľnf basierenden Unfug von sich gibt, mache ich mich des "Mansplaining" schuldig. Frauen werden f√ľr das gleiche Verbrechen wesentlich milder bestraft als M√§nner. Egal, M√§nner k√∂nnen ja nicht aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden. Usw. usw.

Femisexisten wollen eben nicht, wie gern kolportiert, eine Gleich-, sondern eine Besserbehandlung von Frauen.

Und diese Femisexisten merken anscheinend gar nicht, dass sie die Sexisten sind.

Achim
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Geschlechtsspezifische Fehleinschätzung von Gesichtern
Autor Achim St√∂√?er
Datum Dienstag, 03. Mai 2016
Zeit 19:52:46 Uhr
Beitrag 
Zitat: F√ľr ihre Studie untersuchten die Forscher, wie Menschen Personen auf Fotos einsch√§tzen. Dazu zeigten sie den Probanden zun√§chst Bilder mit unterschiedlichen Gesichtern ‚?? mal war ein Mann zu sehen, mal eine Frau, mal ein Afrikaner, mal ein Asiate. Auch die Emotionen der Gesichter variierten. [...]

Unabh√§ngig von den bewusst gegebenen Antworten der Teilnehmer zeigten die Handbewegungen die Pr√§senz von Stereotypen. So zuckte die Hand bei abgebildeten M√§nnern, und insbesondere schwarzen M√§nnern, oftmals zuerst in Richtung des Adjektivs "w√ľtend", selbst wenn die Gesichter objektiv betrachtet freundlich aussahen.

Frauen wurden den Handbewegungen nach von den Probanden hingegen häufig zunächst als fröhlich wahrgenommen, berichten die Wissenschaftler. http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20144-2016-05-03.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+|+Das+Wissensmagazin%29 (meine Hervorhebungen)

Kurz gesgt, in dieser Gesellschaft werden die Menschen so indoktriniert, dass sie M√§nner als w√ľtend, Frauen als fr√∂hlich fehleinsch√§tzen.

Aus einem √§hnlichen Grund gibt es bei Hurrikans mit weiblichen Namen mehr odesopfer - sie werden harmloser eigesch√§tzt, also untersch√§tzt, so dass die Leute gr√∂√?ere Risiken eingehen.

Achim
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antisexismus.de/forum (etwa 170 Zeichen)
3. November 2001, 15. Dezember 2002

antisexismus.de