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Die 20 neuesten Beiträge:
Vergewaltigerin nicht bestraft
Autor Claude
Datum Mittwoch, 08. November 2017
Zeit 15:31:17 Uhr
Beitrag 
Zitat: Lenhardt was fired from the center in July but has not been charged with a crime.
http://nypost.com/2017/11/03/social-worker-accused-of-keeping-mental-patient-as-sex-slave/

Dass Frauen nicht oder weniger bestraft werden ist nichts neues:
http://antisexismus.de/moerderinnen

Claude
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Männergrippe: Warum Männer (tatsächlich) unter vielen Krankheiten stärker leiden
Autor Achim Stößer
Datum Donnerstag, 15. Dezember 2016
Zeit 19:25:25 Uhr
Beitrag  Männergrippe: Warum Männer (tatsächlich) unter vielen Krankheiten stärker leiden als Frauen

Misandrische Witze über "Männergrippe", die angeblich wegen "nichts" jammernden Männer im Gegensatz zu den heroisch Krankheiten erduldenden Frauen gibt es ja zuhauf.

Fakt ist, dass aus biologischen Gründen zahlreiche Erkrankungen (z.B. Schnupfen, Grippe, HIV, Hepatitis, Ebola, Tuberkulose, Humanes Papillom Virus, Eppstein-Barr-Virus) bei Männern deutlich schwerer respektive häufiger tödlich verlaufen.

Gründe dafür scheinen zum einen Östrogene[1] zu sein, die die Erreger beinträchtigen, zum anderen die Tatsache, dass Frauen bessere Überträger[2] sind, so dass es sich für die Erreger lohnt, weibliche Wirte zu schonen und so länger am Leben zu lassen.

Achim

[1] "Gibt es den Männerschnupfen doch?" http://www.spektrum.de/news/gibt-es-den-maennerschnupfen-doch/1393911

[2] "Warum einige Infekte bei Männern schlimmer sind" http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20952-2016-12-14.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29
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Wie viel kostet Hausarbeit?
Autor Claude
Datum Mittwoch, 24. August 2016
Zeit 16:43:12 Uhr
Beitrag  Dieser Mann hat ausgerechnet, wie viel 1 Jahr seiner Frau zu Hause tatsächlich kostet.

Was das ganze jetzt genau aussagen soll weiss ich nicht. Irgendwie, dass er sich seine Frau nicht leisten kann. Aber dann müsste sie ja arbeiten gehen, damit Genug Geld da ist um sie zu bezahlen. Das ergibt keinen Sinn.

Und kann sie sich ihn leisten? Das wird auch nicht geklärt.

Ausserdem stellt es ihre Beziehung so dar, als ob es nur um Geld ginge und dass eine Frau Geld kostet (was gemäss Bibel so ist, aber da haben Männer doppelt so viel wert).

http://likemag.com/de/dieser-mann-hat-ausgerechnet-wie-viel-1-jahr-seiner-frau-zu-hause-tatsaechlich-kostet/126689

Zitat: Steven beginnt also zu schätzen, was die Arbeit seiner Frau ungefähr in Geld wert ist:

33'556 Euro...

kostet eine Vollzeit-Nanny umgerechnet im Jahr.

4'757 Euro...

kostet eine professionelle Reinigungskraft.

12'373 Euro...

kostet ein persönlicher Einkäufer, im Schnitt verbringen Frauen oder Mütter rund vier Stunden pro Woche mit Einkaufen für die Familie.

11'419 Euro...

würde ein Koch kosten, der jeden Tag eine warme Mahlzeit auf den Tisch zaubert.

3'567 Euro...

kostet eine Finanzplanerin (Berechnung des Budgets, Rechnungen bezahlten etc.).

823 Euro...

würde es kosten, wenn ich meine Frau bezahlen müsste, wenn sie mich zu gelegentlichen Business-Essen begleitet.

1'187 Euro...

würde für die Wäsche draufgehen.

Zitat: acht ein jährliches Total von 62'017 Euro - ohne krankmelden oder bezahlten Urlaub.

Zitat: Tatsächlich deckt mein Einkommen bei Weitem nicht, was sie für diese Familie leistet. Ich kann mir meine Frau gar nicht leisten.

Die Wahrheit ist, dass ich mich für jedes Mal schäme, wenn sie sich durch mich schuldig gefühlt hat, weil sie etwas für sich selbst gekauft hat. Dass sie das Gefühl hat, sie hat nicht das selbe Recht auf unser Einkommen, wie ich.

Auf diese komische Art will ich sagen wie sehr ich es wertschätze, was meine Frau alles für uns macht. Sie ist die Mutter meines Kindes und steht immer hinter mir.

Die Geschlechter spielen nicht wirklich eine Rolle, aber sie sind halt in der traditionellen Rollenverteilung organisiert.

Er würde also Nanny, Einkäufer, Koch, Finanzplanerin etc anstellen. (Wobei es wohl auch eine Köchin oder ein Finanzplaner sein könnte)
Aber wenn diese zu 100% arbeiten (also noch andere Kunden haben) dann würden die wohl auch einen Teil an einen Lebenspartner abgeben. Also müsste man jeweils nur die hälfte berechnen. Denn sonst finanziert man ja eben nicht nur diese Arbeit sondern auch die ganzen Familien dieser hypotetischen Ersatzangestellten.

Dann sind das noch 31'008.50 ? pro Jahr. Wenn er selbst 62'000 ? verdient müsste er einfach die hälfte abgeben und gut ist.

(ich weiss jetzt nicht wie viel 62 Tausend ? in EU Ländern sind. In der Schweiz wäre 80 bis 100 Tausend CHF brutto normal, aber wir müssen noch jährlich Steuern zahlen. bei Ehepaaren ist das auch nur eine Deklaration.)

Mit Grundeinkommen wärs nochmals anders, denn dann ist der Lohn ja nicht zur Existenzsicherung da.

Aber wir haben kein Grundeinkommen ein 100% Pensum ist dafür gedacht, dass eine Person für eine ganze Familie (Partner und ein bis drei Kinder) Geld verdient. Dann ist es doch nur logisch, dass entweder jemand 100% oder beide 50% arbeiten. Und im ersteren Fall wird das Geld einfach aufgeteilt. Eigentlich eine relativ einfache Lösung.

Wer single ist, muss ja auch noch irgendwie den Haushalt machen. Eine Lösung ist es nur 50% zu arbeiten.

Schwierig ist es halt, wenn beide zusammen nicht 100% Arbeit finden oder das Geld nicht reicht (working poor). Aber da müsste eigentlich der Staat schauen, dass sowas gar nicht passiert.

Dazu kommt, dass die Arbeit bei uns oft weniger schwer ist als früher und deswegen das System sowieso nicht mehr funktioniert. Ich sitz nur am Computer und würde nicht auf einer Baustelle arbeiten müssen. Aber die bekommen weniger.

Claude
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Die Patriarchinnen May und Merkel
Antwort auf "Englisches Patriarchat: Theresa May, Andrea Leadsom, Nicola Sturgeon" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Samstag, 23. Juli 2016
Zeit 13:34:07 Uhr
Beitrag  PS: Vor drei Tagen haben sich die beiden Patriarchinnen May und Merkel getroffen.

"Brexit: Zwei Frauen, die einfach den Job machen" [1]
"Zwei mächtige Pastorentöchter" [2]
"Herrschen Frauen anders? 'Merkel kann auch Angst und Schrecken verbreiten'" [3]
usw.

Achim

PS: "Frauen haben momentan in der Gesellschaft einen besseren Ruf als Männer." [3]
"Zwei Frauen vor der blauen Leinwand im ersten Stock des Bundeskanzleramts. [...] Verschwesterung. [...] Jetzt geht es nicht um Testosteron-Politik." [1]

[1] http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/brexit-theresa-may-angela-merkel
[2] http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/zwei-maechtige-pastorentoechter--125084366.html
[3] http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_78441002/herrschen-frauen-anders-merkel-kann-auch-angst-und-schrecken-verbreiten-.html
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Englisches Patriarchat: Theresa May, Andrea Leadsom, Nicola Sturgeon
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Samstag, 16. Juli 2016
Zeit 12:21:53 Uhr
Beitrag  Weiterer Triumph des Patriarchats: Britischer Premierminister nach Camerons Rücktritt wurde eine Frau, die Konservative Theresa May (davor sechs Jahre Innenministerin), aber nur deshalb, weil kein Mann, sondern eine Frau seit dem 7. Juli einziger Gegenkandidat war, die Konservative Andrea Leadsom (die sich am 11. Juli aufgrund ihrer Aussagen über ihre Mütterlichkeit zurückzog), sonst wäre natürlich, wie im konservativen Patriarchat üblich, ein Mann Premier geworden. Nicht?

Und was war die ziemlich erste Amtshandung der Premierministerin?

Sie traf sich zur Brexit-gesprächen mit der schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon.

Wirklich frappierend, dieses Patriarchat.

Achim
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Shortsverbot: männliche Lokführer tragen Röcke
Antwort auf "Krawattenpflicht" in Thread ""Gleich"stellungsbeauftragte"
Autor Angry Bird
Datum Mittwoch, 22. Juni 2016
Zeit 14:41:37 Uhr
Beitrag 
Zitat: Sweden male train drivers wear skirts after shorts row

8 June 2013


A dozen male train drivers in Sweden have circumvented a ban on shorts by wearing skirts to work in hot weather.
...
"To tell them to do something else would be discrimination."

Driver Martin Akersten told the BBC he and his colleagues came up with the idea to wear skirts after they were informed of the new company dress code in the winter.
...
The male drivers have chosen only to wear skirts on hot days, opting for trousers in cooler conditions.

"The passengers stare at us but so far no-one has said anything - well, not to me, anyway. And I don't mind as it's more about comfort," Mr Akersten adds.

http://www.bbc.com/news/world-europe-22828150
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Re: Besserbehandlung
Antwort auf "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"" in Thread "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus""
Autor gast
Datum Montag, 30. Mai 2016
Zeit 13:29:42 Uhr
Beitrag  >Femisexisten wollen eben nicht, wie gern kolportiert, eine Gleich-, sondern eine Besserbehandlung von Frauen.

Bei manchen habe ich eher den Eindruch, sie wollen die Besserbehandlung nur für solche Frauen, die exakt sind wie sie. Frauen, die ihnen nicht zustimmen, haben genauso die Klappe zu halten wie Männer.
Und Frauen, denen eine andere Kultur aufgezwungen wird, brauchen deren Meinung nach auch keine Rechte, weil das wäre ?rassistisch?. (außer natürlich bei einer Sache)
(ich weiß nicht, ob das dieselben Feministinnen sind, aber beides kommt vor)
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Re: Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"
Antwort auf "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"" in Thread "Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus""
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 29. Mai 2016
Zeit 19:35:40 Uhr
Beitrag  Bei dieser Veranstaltung wurden doppelt so viele Männer wie Frauen beworfen:
Zitat: Mit einem Eklat ist im Ostteil Berlins eine Wahlkampfveranstaltung der CDU zu Ende gegangen. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber, die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und der Unionsfraktionschef im Bundestag, Friedrich Merz, wurden von Passanten mit Eiern, Batterien und gefüllten Plastikflaschen beworfen. http://www.n-tv.de/politik/Eier-auf-Stoiber-und-Merkel-article139733.html

Achim
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Politikerinnen bewerfen ist "Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 29. Mai 2016
Zeit 18:56:56 Uhr
Beitrag  Jedenfalls wenn es nach Femisexisten geht. Richtig sagen Oskar Huber, Wladek Flakin:
Zitat: War der Tortenwurf ?Gewalt gegen Frauen?, wie der Parteivorsitzende Bernd Riexinger meinte? Ja, die Torte traf eine Frau. Es war aber keine sexistische Torte: Sie traf eine Frau, die im Einklang mit der CSU für die Abschiebung von Frauen eintritt, die vor sexistischer Gewalt geflohen sind. Solche absurden Vorwürfe erhob Riexinger nicht, als eine Torte Beatrix von Storch (ebenfalls eine Frau!) traf. Noch weniger wirft er seinem Parteifreund Ramelow ?Gewalt gegen Frauen? vor, obwohl dieser dank seiner Abschiebepraxis Blut an den Händen hat! https://www.klassegegenklasse.org/tortenwurf-gegen-wagenknecht-sowas-kommt-von-sowas/

Prompt tobt der Femisexismus in den Kommentaren dazu:
Zitat: allsexismsucks[sic!]

Schön, dass zwei Typen [ja, auf das Geschlecht der Autoren obiger Aussage, noch dazu mit dem Wort "Typen", hinzuweisen, ist ja gaaar nicht sexistisch. AS] uns erklären, dass das sicher 100%ig gar nix mit Gewalt gegen Frauen zu tun hat. Beruhigend.
Es ist sicher totaler Zufall, dass ausgerechnet zwei Frauen ?getortet? wurden. Bestimmt, weil es so wenige Männer in der Politik und in den Parteien gibt, da fehlen einfach geeignete männliche Ziele, klar. Dass es in diesem zweiten Fall auch noch eine PoC getroffen hat, der ein blonder Bubi die braune Torte ins Gesicht drückte ? geschenkt. Sowas kommt halt von sowas.

Tja. Blöd, dass natürlich auch (und häufiger) männliche Politiker beworfen werden. So wurde etwa 2014 Reinhold Gall (SPD, damals Innenminister Baden-Württemberg) mit einer Torte beworfen. Bekannte Fälle sind auch Exverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der 2012 getortet wurde, Christan Wulff (Exbundespräsident), Ziel einer Eierattacke, ebenso wie Exkanzler Helmut Kohl. Und es müssen nicht immer unvegane "Lebensmittel" sein, so etwa wurde Exbundesaußenminister Joschka Fischer Opfer eines Farbbeutelangriffs. Ich bin sicher, mit etwas Recherche und außerhalb Deutschlands lassen sich noch zahlreiche weitere Beispiele finden. So wurde dem russischen Oppositionspolitiker und Exregierungschef Michail Kasjanow, nachdem er vor einiger Zeit mit Eiern beworfen wurde, vor wenigen Wochen auch eine Torte ins Gesicht geschleudert. Mach nix, ist ja nur ein Mann.

Und jetzt, 2016, wo Frauen - Beatrix von Storch (AfD), Sahra Wagenknecht (Die Linke) - endlich gleichbehandelt und eben auch getortet werden, ist das ein "sexistischer Angriff auf Frauen". Denn "Sexismus" ist ja, wenn Frauen nicht noch mehr Privilegion gegenüber Männern bekommen ... schönes Beispiel etwa der femisexistische Terminus "Mansplaining". Wenn jemand gefährlichen Müll erzählt, habe ich nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, ihn zu unterbrechen und das richtigzustellen. Außer natürlich, wenn es sich um eine Frau handelt: die muss das Privileg bekommen, weiter Müll absondern zu dürfen ohne Punkt und Komma, denn wenn ich sie mit "zwei und zwei ist nicht fünf, sondern vier" unterbreche, um zu verhindern, das sie stundenlang auf der fünf basierenden Unfug von sich gibt, mache ich mich des "Mansplaining" schuldig. Frauen werden für das gleiche Verbrechen wesentlich milder bestraft als Männer. Egal, Männer können ja nicht aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden. Usw. usw.

Femisexisten wollen eben nicht, wie gern kolportiert, eine Gleich-, sondern eine Besserbehandlung von Frauen.

Und diese Femisexisten merken anscheinend gar nicht, dass sie die Sexisten sind.

Achim
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Geschlechtsspezifische Fehleinschätzung von Gesichtern
Autor Achim Stößer
Datum Dienstag, 03. Mai 2016
Zeit 19:52:46 Uhr
Beitrag 
Zitat: Für ihre Studie untersuchten die Forscher, wie Menschen Personen auf Fotos einschätzen. Dazu zeigten sie den Probanden zunächst Bilder mit unterschiedlichen Gesichtern ? mal war ein Mann zu sehen, mal eine Frau, mal ein Afrikaner, mal ein Asiate. Auch die Emotionen der Gesichter variierten. [...]

Unabhängig von den bewusst gegebenen Antworten der Teilnehmer zeigten die Handbewegungen die Präsenz von Stereotypen. So zuckte die Hand bei abgebildeten Männern, und insbesondere schwarzen Männern, oftmals zuerst in Richtung des Adjektivs "wütend", selbst wenn die Gesichter objektiv betrachtet freundlich aussahen.

Frauen wurden den Handbewegungen nach von den Probanden hingegen häufig zunächst als fröhlich wahrgenommen, berichten die Wissenschaftler. http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20144-2016-05-03.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+|+Das+Wissensmagazin%29 (meine Hervorhebungen)

Kurz gesgt, in dieser Gesellschaft werden die Menschen so indoktriniert, dass sie Männer als wütend, Frauen als fröhlich fehleinschätzen.

Aus einem ähnlichen Grund gibt es bei Hurrikans mit weiblichen Namen mehr odesopfer - sie werden harmloser eigeschätzt, also unterschätzt, so dass die Leute größere Risiken eingehen.

Achim
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Patriarchen-Wahlen
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 13. März 2016
Zeit 13:09:04 Uhr
Beitrag  Gut, das Bundekanzleramt hat eine Frau inne. Auch bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist wenigstens klar, dass bei dem Duell zwischen Dreyer und Klöckner eine Frau gewinnen wird (eine von ihnen ist ja auch bereits Landeschefin und die andere offenbar Feministin).





In den USA wird wahrscheinlich Clinton Präsidentin (Zitat: "Women have always been the primary victims of war. Women lose their husbands, their fathers, their sons in combat. Women often have to flee from the only homes they have ever known. Women are often the refugees from conflict and sometimes, more frequently in today?s warfare, victims. Women are often left with the responsibility, alone, of raising the children." Hauptopfer von Kriegen sind immer die Frauen. Die Männer - Ehemänner, Väter, Söhne - sterben ja nur, macht nix, sind ja nur Männer, aber die Frauen müssen dann allein zurechtkommen, die Armen.), aber es besteht auch die Möglickeit, dass Trump Präsident wird. Ein für das Patriarchat typisches Vorgehen: POTUS könnte - wie bisher - ein Mann werden.

Ebenso gibt es bei der Wahl in Frankfurt ein großes Problem. Durch die Doppelspitzenpolitik der Grünen (oder so) steht auch hier skandalöserweise ein Mann zur Wahl:



Das patriarchale System nimmt eindeutig überhand.

Achim
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Frauendiskriminierung: Männliche Studenten werden "verschont" von Stipendien
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 24. Januar 2016
Zeit 12:29:17 Uhr
Beitrag  Studentinnen, die bestimmte Kriterien erfüllen, sollen Stipendien erhalten. Männliche Studenten nicht.

Diskriminierung? Auf jeden Fall.

Aber dass dabei Männer benachteiligt werden schert natürlich keinen. Nein, Frauenrechtler toben, weil die Stipendiatinnen nachweisen sollen, dass sie die Stipendiatsbedinungen ("Keuschheit") erfüllen ...

Zitat: Das Stipendium richte sich an jungfräuliche Schulabsolventinnen mit ausgezeichneten Noten, sagte ein Behördensprecher im südöstliche Distrikt Uthukela am Freitag. Bürgermeisterin Dudu Mazibuko wolle junge Mädchen dadurch ermutigen, "rein und sexuell inaktiv zu bleiben, um sich auf ihr Studium zu konzentrieren zu können".

Die geförderten Studentinnen müssen sich regelmäßigen Gesundheitstests unterziehen. "Das Stipendium wird ihnen aberkannt, falls sie ihre Unschuld verloren haben", sagte der Sprecher. Viele Schulabsolventen aus armen Verhältnissen sind in Südafrika auf staatliche Förderung angewiesen, um studieren zu können. [...]

Die Frauenrechtsgruppe Powa äußert sich entsetzt über das neue Stipendium. Es sei empörend, dass Mädchen auf ihre Jungfräulichkeit hin untersucht werden, um eine Förderung zu erhalten. Der Bezirk missbrauche Steuergelder und verstoße gegen die Verfassung. Das Prozedere verletzte die Würde und die Rechte der Mädchen, während männliche Anwärter davon verschont blieben, kritisierte Powa. http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/suedafrika--uni-bietet-jungfrauen-ein-stipendium-an-6662152.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Männliche Studenten werden "verschont" von Stipendien. Ja, voll frauendiskriminierend ...

Achim
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Re: Internationaler Männertag 2015
Antwort auf "Internationaler Männertag 2015" in Thread "Internationaler Männertag 2015"
Autor Achim Stößer
Datum Mittwoch, 18. November 2015
Zeit 20:27:55 Uhr
Beitrag 
Zitat: "Man stelle sich vor, der Internationale Frauentag würde sich auf die Linderung von Menstruationsbeschwerden konzentrieren! Die meisten Frauen würden dies als herabwürdigend kritisieren - zu Recht!" http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-11/35635506-maennertag-hin-frauentag-her-wir-brauchen-mehr-menschen-mit-eiern-007.htm
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Internationaler Männertag 2015
Autor Achim Stößer
Datum Mittwoch, 18. November 2015
Zeit 19:54:57 Uhr
Beitrag  Internationaler Männertag 2015

Für Gleichberechtigung statt sexistischer Diskriminierung


Am 19. November wird seit 1999 der internationale Männertag begangen, wie die Tierrechtsinitiative â??Maqi auf ihrer Website â??antisexismus.de mitteilt.

Im Gegensatz zum Weltmännertag am 3. November, der der Männergesundheit (Vorbeugung gegen Prostataerkrankungen) gewidmet ist, geht es hierbei, analog zum internationalen Frauentag, den es bereits seit über hundert Jahren gibt, (zumindest auch) um Gleichberechtigung.

weiter: http://antisexismus.de/maennertag2015

Achim
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Die Kinder, dann Frauen, usw.
Autor Achim Stößer
Datum Mittwoch, 28. Oktober 2015
Zeit 21:04:11 Uhr
Beitrag  Gestern (27.10.2015) in der Tagesschau:


"Die Kinder, dann Frauen, usw. stehen in der Kälte ..."
Josef Lampertsdorfer (CSU), Bürgermeister Wegscheid



Natürlich, wenn welche der Undsoweiters (also Männer respektive Nichtfrauen) erfrieren ist das ja nicht weiter tragisch.

Achim
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Hoch soll die Mädchen leben
Antwort auf "Hoch sollen die Mädchen leben" in Thread "Internationaler Jungentag"
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 11. Oktober 2015
Zeit 16:16:14 Uhr
Beitrag  Bemerkenswert übrigens die Grammatik: "um Mädchen zu feiern" mit einer Auswahl, "die jeder gefallen wird". Jeder was? Jeder Mädchen?

So ist das, wenn den Leuten weisgemacht wird, dass das grammatische Geschlecht etwas mit dem biologischen zu tun haben müsse.

Das Sonne ist untergegangen, das Vollmond steht leuchtend am Himmel und über das Waldweg galoppiert der kastrierte Pferd, auch Wallach genannt, auf seinem Rücken reitet eine Mädchen. Die Mädchen sieht, wie der Kaninchen, der sie die ganze Zeit beobachtet hat, davonhuscht. Eine zweite Kaninchen lugt aus dem Bau. Auf dem Dach des nahegelegenen Villas miaut ein Katze. Eine Mensch öffnet das Tür und ruft: "Der Person, der das Mülltonne umgeworfen hat, kann was erleben, wenn ich ihn erwische!" Dieder Schnecke kriecht in das Tonne, um das Salat anzuknabbern.

Achim
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Hoch sollen die Mädchen leben
Antwort auf "Internationaler Jungentag" in Thread "Internationaler Jungentag"
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 11. Oktober 2015
Zeit 15:57:00 Uhr
Beitrag 
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Internationaler Jungentag
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 11. Oktober 2015
Zeit 14:42:14 Uhr
Beitrag  Heute ist der Internationale Jungentag (auch Welt-Jungentag genannt, englisch: International Day of the Boy Child), ein von den Vereinten Nationen (UNO) initiierter Aktionstag. Er soll in jedem Jahr am 11. Oktober einen Anlass geben, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Jungen hinzuweisen.

Der Internationale Jungentag verfolgt das Ziel, auf die schwierige Situation von Jungen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen. Durch begleitende Kampagnen sollen Möglichkeiten zu Verbesserung der Situation gezeigt werden. Forderungen sind unter anderem:

* gezielte Förderung von Jungen und jungen Männern durch Bildung
* Bekämpfung des Kindersoldatentums
* Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen
* konsequente Umsetzung von Anti-Diskriminierungsgesetzen
* keine Toleranz für Gewalt gegen Jungen und junge Männer im Namen von Tradition oder Kultur

So wir etwa darauf aufmerksam gemacht, dass in einem vermeintlich zivilisierten Land wie Deutschland zwar Mädchenbeschneidung zurecht verboten ist, die Genitalverstümmelung von Jungen jedoch völlig legal.

Ebenfalls in Deutschland sind Jungen, wie entsprechende Untersuchungen zeigen, schulisch gegenüber Mädchen massiv benachteiligt.

Global gesehen sind die meisten Kindersoldaten Jungen, selbst dann, wenn (wie in entsprechenden Statistiken üblich) nicht nur die tatsächlichen Kindersoldaten (die kämpfen und töten müssen), sondern auch die Mädchen, die als Dienstmädchen oder Köchinnen für die Soldaten arbeiten müssen, als "Kindersoldaten" gerechnet werden.

Auch in Bergwerken werden nahezu ausschließlich Jungen eingesetzt (auf diese Praxis geht übrigens das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen - eben Kinderbergarbeiter, wie sie auch hierzulande vor Jahrhunderten üblich waren - zurück: weit und breit keine Zwerginnen).

Oh, nein, warte ... das sind ja nur Jungen, wen interessiert das - einen solchen Internationalen Jungentag gibt es gar nicht. Habe ich verwechselt.

Heute ist natürlich der Internationale Mädchentag (auch Welt-Mädchentag genannt, englisch: International Day of the Girl Child), ein von den Vereinten Nationen (UNO) initiierter Aktionstag. Er soll in jedem Jahr am 11. Oktober einen Anlass geben, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen ...

Achim
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Angebliche "Antidiskriminierungsstelle" diskriminiert wg. (männlichem) Geschlecht
Antwort auf "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Montag, 14. September 2015
Zeit 19:57:23 Uhr
Beitrag 
Zitat: Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) [ruft] unter dem Motto "Gleiches Recht. Jedes Geschlecht." zu einem für den 16. September geplanten Aktionstag in Berlin auf.

Aber einige Geschlechter sind halt gleicher als andere:

Zitat: Auf der Facebook-Seite zum Aktionstag hatte ein Kommentator die Abschaffung des § 1631d BGB (Beschneidungsgesetz) angemahnt, das einseitig Jungen (und damit späteren Männern) das Recht auf ein Leben mit intaktem Genital verweigert.

Weitere Kommentare in die gleiche Richtung folgten. Doch kurze Zeit später waren diese Kommentare gelöscht.
Zitat: Schließlich sahen sie sich zu einer Stellungnahme genötigt, in der sie sich als nicht zuständig für das Thema Beschneidung erklärten, da der Aktionstag ausschließlich Diskriminierungen im Arbeits- und Zivilrecht behandele. Eine Juristin konterte umgehend mit dem Hinweis, dass § 1631d BGB sehr wohl Teil des Zivilrechts ist. Daraufhin wurde das Thema des Aktionstags eingeschränkt auf ?Diskriminierungen im Arbeitsleben und teilweise im zivilrechtlichen Bereich?.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Eine staatliche, aus Steuermitteln finanzierte Einrichtung, die gegen Diskriminierung vorgehen soll, erklärt sich für nicht zuständig, wenn Menschen geschlechtsabhängig ein unterschiedlicher Schutz ihrer genitalen Unversehrtheit zugebilligt wird!

Alle Zitate aus http://hpd.de/artikel/12166

Achim
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Autorinnenförderung
Antwort auf "Die Frauen, die andere Frauen nicht sehen" in Thread "Die Frauen, die andere Frauen nicht sehen"
Autor Achim Stößer
Datum Samstag, 30. Mai 2015
Zeit 14:11:08 Uhr
Beitrag  In diesem Zusmmenhang erwähnenswert all die Literatur-Ausschreibungen und -Wettbewerbe (nicht zu vergessen Literaturorganisationen), die Männer ausdrücklich ausschließen, etwa:

Zitat: Die GEDOK ist der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer [zahlen dürfen also auch Männer] e.V., das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen der Sparten:
Bildende Kunst
Angewandte Kunst / Original Design
Interdisziplinäre Kunst / Darstellende Kunst
Literatur
Musik

Die GEDOK wurde 1926 als »Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen« in Hamburg von der Mäzenin Ida Dehmel (1870-1942) gegründet. Ihr Anliegen war die Förderung künstlerischer Talente von Frauen. Die GEDOK zählt heute mehr als 2.800 Mitglieder in 23 deutschen Städten und Regionen. http://gedok.de/08/

Und eines von unzähligen Beispielen für femisexistische Ausschreibungen:
Zitat: Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an Mädchen und Frauen (ab 12 Jahren). Der Beitrag muss in deutscher Sprache verfasst sein. [...] Juroren
Dr. Annette Harth, Dr. Christiane Droste, Dr. Renate Ruhne, Nora Brügel, Katja T. Sann http://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/kreativ-und-schreibwettbewerb-2050-stadt-meiner-tr%C3%A4ume Jeweisl meine Hervorhebungen

Solche Ausschreibungen gibt es jedes Jahr Dutzende. Gäbe es auch nur eine einzig ausschließlich für männliche Autoren - was für ein #Aufschrei wäre die Folge.

Achim
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antisexismus.de/forum (etwa 170 Zeichen)
3. November 2001, 15. Dezember 2002

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